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Aixtron verkaufen 29.11.2001
SchmidtBank
Die Analysten der SchmidtBank bewerten die Aixtron-Aktie (WKN 506620) mit "verkaufen".
Die Aixtron AG sei 1983 als Spin-off der RWTH Aachen (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule) gegründet worden. Das Unternehmen sei mit einem Weltmarktanteil von 57% in der Entwicklung und Produktion von MOCVD-Anlagen (Meta I Organic Chemical Vapor Deposition) zur Herstellung von Verbindungshalbleitern führend tätig. Verbindungshalbleiter gewännen in der Elektroindustrie zunehmend an Bedeutung. Die vielseitigen physikalischen Eigenschaften sorgten für eine breite Anwendung: lEDs für Signal- und Beleuchtungstechnik, Laser für optische Datenspeicher, Signalverstärker in Handys, Laser und Sensoren für Breitband-Glasfaserkommunikation unter anderem Verbindungshalbleiter könnten Energie in Licht umwandeln und umgekehrt.
Zu den mehr als 150 Kunden zählten unter anderem Alcatel, Hewlett Packard, jDS-Uniphase, Lucent, Nortel. Infineon und Siemens. 77% der Aktien befänden sich im Streubesitz. Das Unternehmen beschäftige 507 Mitarbeiter.
Trotz der technologisch führenden Stellung mache sich der Konjunkturabschwung und die damit verbundene Investitionszurückhaltung auch bei Aixtron bemerkbar. Das Ziel, langfristig um 30% pro Jahr zu wachsen, dürfte im nächsten Jahr nach der Einschätzung nicht erreicht werden. Umsatzzuwächse seien in diesem Jahr zwar im Vergleich zum Vorjahr erzielt worden, im Verhältnis zum unmittelbar vorhergehenden Quartal hätten jedoch die Erlöse nahezu stagniert. Bereits im vierten Quartal dürften aufgrund der hohen Vergleichsbasis die Umsätze unter Vorjahr liegen. Auch wenn die Konjunktur früher oder später wieder anspringen werde, halte man die derzeitige Bewertung für nicht gerechtfertigt.
Die Experten der SchmidtBank raten daher, den jüngsten Kursanstieg zum Verkauf zu nutzen.
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